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Airbus Berlin Reception: Dialog zur Zukunft der Luftfahrt

Wie verändern digitale Technologien die Luftfahrt? Wie sehen Mobilitätskonzepte der Zukunft aus? Und wie muss Europa sich aufstellen, um optimal auf verteidigungspolitische Herausforderungen vorbereitet zu sein? Diese und weitere Fragen diskutierte Airbus mit hochrangigen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Forschung auf der Airbus Berlin Reception am 20. März 2018.

Airbus CEO Tom Enders begrüßte die Gäste mit einem Einblick in die aktuellen Themen der Luft- und Raumfahrt. Ganz oben auf der Liste steht der aktuelle Handelskonflikt zwischen den USA und der EU. „Was ich bislang vermisse, ist ein großer Wurf von der europäischen Seite“, so Enders. Als wichtigstes Zukunftsthema nannte er die Digitalisierung. Um die Technologien sei ein Wettrennen entbrannt. „Wir sind hier gut bereits unterwegs, wichtig wird aber sein, dass die Politik die richtigen Rahmenbedingungen  schafft.“ Im Hinblick auf die deutsch-französischen Beziehungen sagte Enders: „Wir sind Tag und Nacht dazu bereit, für die Integration von Europa zu kämpfen.“

In Vertretung des Bundesministers für Wirtschaft und Energie richtete der Parlamentarische Staatsekretär Thomas Bareiß ein Grußwort an die Gäste, in dem er die strategische Bedeutung der Branche für Deutschland und Europa hervorhob. „Daher unterstützen wir als Ministerium die Industrie wie kaum eine andere“, so Bareiß. „Und wir werden konsequent daran arbeiten, dass Airbus seine wichtige Rolle auch in Zukunft spielen kann.“

Darüber hinaus bot die Veranstaltung einen schönen Rahmen, der früheren Bundesministerin sowie Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, Brigitte Zypries, für ihr Engagement in den vergangenen Jahren zu danken. Zypries würdigte ihrerseits dem Einsatz von Airbus. „Ich möchte mich bei Airbus dafür bedanken, dass das Unternehmen auch das Thema CSR ernst nimmt“, so Zypries.

Mit dem Event unterstreicht Airbus einmal mehr die Bedeutung des Standort Deutschland für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Als größter Arbeitgeber der Branche und Innovationstreiber leistet Airbus einen besonderen Beitrag.

Die Airbus Berlin Reception stand auch im Zeichen des Nachwuchses. So überreichte Airbus eine Geldspende in Höhe von 10.000 Euro an das deutschlandweite Mentoren-Programm „ROCK YOUR LIFE“. Das Programm bildet Studierende zu Mentoren aus, die ehrenamtlich Schüler aus sozial, wirtschaftlich oder familiär benachteiligten Verhältnissen bei der Wahl eines Berufes oder einer weiterführenden Schule unterstützen – und so deren Bildungschancen verbessern.

Begleitet wurde der Abend von 20 „Young Ambassadors“. Die jungen Botschafter, allesamt Nachwuchskräfte aus der Airbus-Familie, nahmen die Gäste in Empfang, führten durch das Abendprogramm und stellten das CSR-Programm „ROCK YOUR LIFE“ vor. 

„Jugend forscht“ bei Airbus

Airbus am Standort Ottobrunn/Taufkirchen richtete am 22. und 23. Februar den 53. „Jugend forscht/ Schüler experimentieren“ Regionalwettbewerb München Süd aus. Hier präsentierten 115 Teilnehmer ihre innovativen Ideen.

„Bei Airbus stärken wir eine Kultur der Wissenschaft und Forschung“, sagte Chantal Jonscher, Corporate Secretary bei Airbus Defence and Space, während der Preisverleihung. „Für uns ist es entscheidend, junge Menschen bereits früh für wissenschaftliche Fragestellungen zu begeistern und ihre Leidenschaft für Technologie zu wecken. Dieser Wettbewerb ist ein Beitrag dazu. Von den Kindern und Jugendlichen können wir als Unternehmen dabei ebenfalls lernen: von ihrem Mut, ihrer Risikobereitschaft und ihrem Drang, Gegebenes zu hinterfragen. Denn diese Eigenschaften sind auch für uns wertvoll. Sie tragen dann dazu bei, dass Airbus auch weiterhin eines der führenden Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie bleibt.“

Airbus unterstützt die Nachwuchswissenschaftler sowohl als Patenunternehmen wie auch mit Sonderpreisen. Als international führender Konzern mit starken Wurzeln in Bayern und Deutschland fördert das Unternehmen damit gezielt junge Talente aus der Region.

Airbus Ideenflug

Am 24. November 2017 fand der Endausscheid des Airbus-Schülerwettbewerbs „Ideenflug“ im Deutschen Technikmuseum statt. Dazu wurden zehn Schülerteams aus ganz Deutschland nach Berlin eingeladen, um ihre Projekte auf dem Markt der Ideen den Jurymitgliedern zu präsentieren. Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Schirmherrin des Wettbewerbs, Brigitte Zypries, eröffnete heute die Preisverleihung.

„ Die Entwicklung des Ideenflugs verfolge ich seit einigen Jahren. Auch in diesem Jahr waren wieder faszinierende und kreative Einsendungen dabei. Die Jury hatte keine leichte Aufgabe“, so Zypries. Gewonnen hat das Projekt „Smart Airplane Trolley“ von der Berufsbildenden Schule Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz). Mit dem „Smart Airplane Trolley“ soll die Versorgung der Passagiere zukünftig von einem automatisierten Service Trolley erfolgen, der bei jeglichen Fluglagen operieren kann und die Crew damit entlasten soll.

Airbus @ Diversity Konferenz

Die diesjährige Diversity Konferenz – organisiert von Tagesspiegel und Charta der Vielfalt e.V. – stand ganz im Zeichen der Frage, wie sich Entwicklungen wie Digitalisierung und Industrie 4.0 auf das Diversity Management in Unternehmen auswirkt. Mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wurde dazu in Panel Diskussionen, Key Notes und Workshops diskutiert.

Nadine Harrsion, Airbus Inclusion & Diveristy National Leader, präsentierte dazu in drei Workshops das Airbus  Konzept „Workshop-in-a-box“. Dieses Konzept zielt darauf ab, durch erfahrungsorientiertes Lernen schnell und unkompliziert Bewusstsein für das Thema Vielfalt bei Airbus zu schaffen. Denn Vielfalt, so auch der Tenor bei der Diversity-Konferenz, kann einen wichtigen Beitrag zum Erfolg eines Unternehmens leisten. 

SZ Wirtschaftsgipfel 2017

Zukunft des Fliegens: Brégier beim SZ Wirtschaftsgipfel 2017 in Berlin

Am 16. November 2017 diskutierten Airbus COO and President Commercial Aircraft Fabrice Brégier und Alexander Zosel, Mitbegründer von Volocopter, beim Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung in Berlin die Zukunft des Fliegens. Brégier äußerte sich dabei anerkennend für die Pionierleistung des Volocopters, des ersten vollelektrischen Senkrechtstarters mit zwei Sitzen. Gleichzeitig machte er den Anspruch von Airbus deutlich, den neuen Markt urbaner Flugmobilität mit autonomen, elektrischen, leisen, einfachen, komfortablen und vor allem sicheren Fluggeräten zu bedienen. Bei der Airbus-Tochter A³ in den USA wird der Einsitzer „Vahana“ zum Jahresende für den Erstflug bereit sein. Der viersitzige CityAirbus soll Ende 2018 zum ersten Mal abheben. Zeitgleich arbeitet Airbus an Großflugzeugen mit unter 100 Sitzen mit Hybrid-Antrieb, sie sollen Brégier zufolge ab 2030 auf den Markt kommen. In Ottobrunn entsteht hierfür gerade das E-Aircraft Systems Test House, in dem Airbus und Siemens unter idealen Bedingungen gemeinsam elektrische und hybride Antriebe entwickeln werden. In der Berliner Diskussion wurde ausdrücklich die gute und pragmatische Zusammenarbeit mit den Behörden bei der Erprobung neuer Fluggeräte gelobt. Insgesamt entstehe der neue Markt trotz aller Konkurrenz vor allem durch die gemeinsame Begeisterung aller Beteiligten für die neue urbane Mobilität.

4. French-German Business Forum

Das diesjährige 4. French-German Business Forum von “Handelsblatt” und “Les Echos” stand ganz im Zeichen des deutsch-französischen Superwahljahres 2017 und der Frage nach der Zukunft Europas. An der Veranstaltung vor gut 200 geladenen Gästen in der Landesvertretung Niedersachsen nahm auch Airbus CEO Tom Enders teil. Er diskutierte unter anderem mit dem Grünen-Bundestagsabgeordneten Tobias Lindner und Hervé Guillou, CEO der französischen Naval Group, über die Perspektiven der gemeinsamen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Dabei ging es auch um die Beschlüsse des Deutsch-Französischen Ministerrates vom 13. Juli 2017, für deren Umsetzung sich nach den Präsidentschaftswahlen in Frankreich und der anstehenden Konstituierung einer neuen Bundesregierung im kommenden Jahr ein wichtiges Zeitfenster eröffnet. Diese Phase effektiv zu nutzen und mit konkreten Projekten auszugestalten, ist eine der vorrangigen Aufgaben der deutsch-französischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik in den kommenden Monaten. Damit dies gelingen kann, müssen Politik und Wirtschaft gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Industrie, so betonten sowohl Enders als auch Guillou, sei darauf gut vorbereitet und warte auf den Startschuss seitens der Politik. 

Airbus BizLab @ Start-up Night! Afrika im BMWi

Die Wirtschaftsministerien hatte zur ersten Start-Up Night mit dem Themenschwerpunkt Afrika ins BMWi geladen. Die Zielsetzung: junge digitale afrikanische Start-Ups mit deutschen Start-Ups und etablierten Unternehmen zusammenzubringen.

Bruno Gutierres, globaler Leiter der Airbus BizLabs
(https://www.airbus-bizlab.com/) präsentierte die Initiative #africa4future. Mit dieser Initiative möchte das BizLab die aufstrebenden Start-Up Ökosysteme in Sub-Sahara Afrika besser verstehen und sich mit der dortigen Tech-Community vernetzen, um Produkte und Services für die Zukunft gemeinsam zu entwickeln (http://airbus-xo.com/fly-ideas-cape-town/).  

Wirtschaftsministerien Zypries richtete auch einen Appell an das Publikum und die zukünftige Bundesregierung: „Wir müssen Afrika als Kontinent der Chancen begreifen“.