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NATO-Gipfel: Europa braucht eine starke Allianz

Eine starke und geeinte NATO ist im heutigen geopolitischen Umfeld von entscheidender Bedeutung. Der kommende NATO-Gipfel muss daher den Zusammenhalt der transatlantischen Allianz stärken. Gleichzeitig sollte die EU in der Verteidigung enger zusammenarbeiten.

Das Flugzeug A400M, konzipiert speziell für die harmonisierten Anforderungen der europäischen NATO-Staaten.

Der NATO-Gipfel am 11.-12. Juli 2018 findet zu einer Zeit angespannter transatlantischer Beziehungen statt. Gerade dies hat verdeutlicht: Für die EU und die NATO ist es überlebenswichtig, geschlossen für gemeinsame Ziele einzutreten.

Das Ziel: transatlantische Spannungen abbauen

Der NATO-Gipfel 2018 sollte die Zusammenarbeit zwischen NATO und EU stärken und bestehende Spannungen abbauen. Ein strittiges Thema sind die Verteidigungsetats. Die europäischen Beiträge zu NATO-Missionen und -Einsätzen sind in den letzten vier Jahren gestiegen. Der NATO-Gipfel sollte diese Leistungen anerkennen und gleichzeitig weitere Schritte einfordern, damit jedes Land das gemeinsam vereinbarte Ziel erreicht, 2% seiner Wirtschaftskraft in die Verteidigung zu investieren.

Eine starke EU für eine starke NATO

Niemand gewinnt, wenn Bündnispartnern mit einem Handelskrieg gedroht wird. Allerdings unterstreichen diese Drohungen auch die dringende Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit in Europa. Eine starke EU und eine starke NATO schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Eine engere Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten in der Verteidigung stärkt die transatlantische Allianz.

In Europa beginnt sich diese Erkenntnis durchzusetzen. Vor kurzem hat die EU die gemeinsame Finanzierung bestimmter Verteidigungsausgaben vorgeschlagen – zum ersten Mal in ihrer Geschichte. Darüber hinaus haben neun EU-Staaten bereits einen Plan zur Einrichtung einer europäischen militärischen Eingreiftruppe konkretisiert. Die EU muss diese historischen Ankündigungen jetzt in die Tat umsetzen.

Zukunftsfähig durch neue Technologien

Eine starke und geeinte NATO ist im heutigen geopolitischen Umfeld unverzichtbar. Die Mitglieder müssen alles dafür tun, die Allianz vor Gefahren zu schützen. Darüber hinaus muss Europa die Mobilität seiner Streitkräfte erhöhen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit vertiefen und ausreichende Etats bereitstellen. Dann können EU und NATO gemeinsam ein effektiveres und effizienteres Verteidigungsnetzwerk schaffen, von dem alle Mitgliedsstaaten profitieren.

Zukunftsfähig wird die Allianz auch durch den Einsatz neuester Technologien. Der A400M trägt inzwischen bereits erheblich zur Verbesserung der Lufttransportfähigkeiten Europas beigetragen. Darüber hinaus hat Airbus die Ambition, seine Zusammenarbeit mit der NATO in den Bereichen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sowie bei anderen „disruptiven“ Technologien ausbauen.

Angesichts der geopolitischen Herausforderungen braucht die NATO starke Partner, angemessene Ressourcen und eine engere Kooperation der europäischen Mitglieder. Der kommende Gipfel bietet die beste Gelegenheit, diese drängenden strategischen Fragen anzugehen. Diese Chance sollte nicht vertan werden.

Airbus eröffnet vierte Montagelinie in Hamburg

Endmontagelinie und Produktion ab Anfang 2019 über 60 Flugzeuge möglich

Jedes sechste Passagierflugzeug weltweit entsteht bei Airbus in Deutschland. Jetzt wird die Produktion durch die Eröffnung einer vierten Endmontagelinie für die A320-Familie in Hamburg weiter ausgebaut.

Hin zur „Fabrik der Zukunft“

Die neue Hightech-Produktionsstätte setzt Maßstäbe bei Digitalisierung, Automatisierung und Effizienz. Dank zahlreicher innovativer Neuerungen und der Umsetzung wichtiger Bausteine der Industrie 4.0 können in der „Fabrik der Zukunft“ ab Mitte 2019 pro Monat bis zu 10 Flugzeuge endmontiert werden. Airbus legt damit den Grundstein der digitalen Zukunft in der Produktion. Diese Investitionen am Standort Deutschland ermöglichen es Airbus, ab dem kommenden Jahr bis zu 60 Flugzeuge des Bestsellers A320 herzustellen und so der starken Nachfrage gerecht zu werden.

Politik würdigt digitale Fertigung

Digitalisierung macht die Produktion effizienter, schont Ressourcen und entlastet die Mitarbeiter. So macht Airbus einen Schritt nach vorne dabei international wettbewerbsfähig zu sein und sichert hochqualifizierte Arbeitsplätze. Anlässlich der Eröffnung sprachen Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, und Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Hansestadt Hamburg. Sie nahmen gemeinsam mit Guillaume Faury, President von Airbus Commercial Aircraft, und 500 Ehrengästen an der feierlichen Inbetriebnahme teil. „Mit der Einweihung unserer neuesten und modernsten Montagelinie für die A320-Familie schlagen wir ein neues Kapitel der effizienten digitalen Flugzeugfertigung auf“, erklärte Guillaume Faury. Neben der neuen Montagelinie hat Airbus in Hamburg auch ein vergrößertes und modernisiertes Auslieferungszentrum für die A320-Familie eröffnet.

Verkaufsschlager A320

Die A320-Familie ist mit über 14.000 Bestellungen sowie mehr als 8.100 bisher ausgelieferten Flugzeugen das weltweit erfolgreichste Single-Aisle-Programm. Die Flugzeuge der neuen A320neo-Familie fliegen mit modernsten Technologien vom Tag ihrer Auslieferung an mindestens 15 Prozent sparsamer. Sie hat mit über 6.000 Bestellungen von 100 Kunden einen Marktanteil von knapp 60 Prozent erobert. Die Produktion der A320-Familie ist mit Airbus-Fertigungsstätten in Europa, China und den USA über die ganze Welt verteilt.

Airbus als Vorreiter in der Industrie 4.0

Die Digitalisierung der Produktion und eine flexiblere industrielle Organisation sind die Erfolgsgaranten der Industrie 4.0. Die vierte Endmontagelinie setzt in beiden Bereichen neue Maßstäbe und stärkt so die Wettbewerbsfähigkeit, damit Deutschland auch zukünftig eine zentrale Rolle in der globalen Luft- und Raumfahrtindustrie einnehmen kann.

In Europas Zukunft investieren

Die EU wird in Kürze ihr Budget für die Jahre von 2021 bis 2027 beschließen - eine bedeutende Weichenstellung für Europas Zukunft. Die EU muss diese Chance ergreifen, um den immer schärfer werdenden globalen Wettbewerb um technologische und wirtschaftliche Führung nicht zu verlieren.

Forschungsflugzeug A340 BLADE: niedrigere Emissionen dank des EU Clean Sky Programms

Europa muss innovativer werden, um global konkurrenzfähig zu bleiben. Grundlage dafür sind Bildung sowie Forschung und Entwicklung. Der Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) ist daher nicht nur Instrument der Haushaltsplanung, sondern Ausdruck der politischen Prioritäten. Jetzt ist der Zeitpunkt, um mit dem MFR ein Zeichen für Europa zu setzen. Die Bundesregierung muss sich bei den Verhandlungen in Brüssel dafür einsetzen, mehr in Forschung und Innovation zu investieren.

Wettbewerbsfähigkeit sichern

Kohäsionsfonds und Agrarsubventionen nehmen immer noch zwei Drittel des EU-Budgets ein. Um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, sollte die EU viel stärker in die Zukunft Europas investieren. Dies bedeutet, dass im zukünftigen EU-Haushalt Forschung und Innovation priorisiert werden. Nur so lassen sich Technologieführerschaft und hochqualifizierte Arbeitsplätze in Zeiten globaler Umbrüche bewahren.

Globale Handlungsfähigkeit bewahren

Europa steht zwischen der traditionellen Wirtschaftsmacht USA und China, das sich vom Imitator zum Innovator entwickelt hat. Mit Blick auf einen potentiellen Handelsstreit mit den USA sollte Europa sich auf seine eigenen Stärken besinnen. In China bahnt sich eine leise Bildungs-Revolution an, die dem Land technologische Dominanz ermöglicht. Europa muss sich für diese Herausforderungen wappnen.

Innovation fördern

Europa braucht Leuchtturmprojekte in Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung, Mobilität und Raumfahrt, um zukunftsweisende Technogien zu fördern. Daher muss die EU die Rubrik Forschung und Innovation zukunftsweisend ausbauen. Nur so kann Europa intelligent und integrativ wachsen.

Forschungsbudget verdoppeln

Die Idee der „Innovation Union“ braucht ausreichende Investitionen, um nicht nur politische Dekoration zu bleiben. Konkret sollte das Forschungsrahmenprogramm der EU auf 160 Milliarden Euro verdoppelt werden, um bei bahnbrechenden Innovationen nicht abgehängt zu werden.

Europa muss nicht im Schatten der USA und Chinas stehen. Die EU ist immer noch die größte Handelsgemeinschaft weltweit. Wenn Europa jetzt die richtigen Weichen stellt, kann es seine Stellung als Technologieführer behaupten und hunderttausende hochqualifizierte Arbeitsplätze sichern. 

Mehr zum diesem Thema finden Sie in einem aktuellen Gastbeitrag zum EU-Haushalt von Airbus-CEO Tom Enders in Politico.

Innovation auf der ILA

Die ILA Berlin steht für Innovation und Leadership in Aerospace. Als globaler Innovationsführer stellt Airbus vom 25. - 29. April in der Hauptstadt die neuesten Technologien vor, die in den kommenden Jahren entscheidend zur europäischen Wettbewerbs- und Verteidigungsfähigkeit sowie zur Emissions- und Lärmreduktion beitragen werden.

Iron Bird Power On: CityAirbus

Angesichts der politischen und strategischen Bedeutung der Branche werden hochrangige politische Besucher erwartet. Offiziell eröffnet wird die ILA Berlin 2018 von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Im Zuge ihres Rundgangs wird die Bundeskanzlerin sich ein Bild machen von den Innovationen und neuesten Technologien der Luft- und Raumfahrtindustrie. Begleitet wird sie vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer. Ebenfalls werden Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Thomas Jarzombek, kurz nach seiner Ernennung zum Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, die ILA besuchen.

Hochkarätige Gäste werden auch aus Frankreich, dem Partnerland der ILA Berlin 2018, erwartet. Beeindruckendes Bild für die französisch-deutsche Partnerschaft wird der gemeinsame Anflug der Verteidigungsministerinnen Ursula von der Leyen und Florence Parly mit einer A400M sein.

Airbus ist auch in diesem Jahr wieder der größte kommerzielle Einzelaussteller. Den 150.000 Besuchern wird Airbus zahlreiche bahnbrechenden Innovationen in der Luft und am Boden vorstellen:  

Unabhängigkeit dank Ariane 6 - Unübersehbarer Wegweiser zum ILA Space Pavillon ist ein 18 Meter hohes Modell der Trägerrakete im Maßstab 1:4. Die Trägerrakete wird in europäischer Kooperation hergestellt. Hinzu kommen zwei Original-Triebwerke der Ariane 5. Das Ariane-Programm sichert Europas unabhängigen Zugang zum All.

Emissionen senken mit A340 BLADE - Das Airbus Testflugzeug (Breakthrough Laminar Aircraft Demonstrator in Europe) reduziert mit revolutionären Laminarflügeln den Luftwiderstand erheblich. Die Tragflächen wurden umgebaut, um im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes Clean Sky neue aerodynamische Konzepte für den so genannten Laminar Flow zu analysieren. Auf diese Weise lassen sich zukünftig Emissionen und Verbrauch von Flugzeugen senken.

Fortschritt mit CityAirbus - Ausgestellt wird ein Modell des batteriebetriebenen Elektroluftfahrzeugs für den Passagiertransport der Zukunft. Er kann senkrecht starten und landen und soll in einer späteren Version auch autonom fliegen. Der CityAirbus wurde entworfen, um bis zu vier Personen über die Verkehrsstaus von Mega-Städten hinweg, auf schnellem, erschwinglichem und umweltfreundlichem Weg ans Ziel zu bringen. Damit können bestehende Verkehrssysteme erheblich entlastet werden. Der Erstflug ist für Dezember 2018 geplant.

Sonnenenergie mit Zephyr - Die unbemannte Solar-Drohne mit 25 Metern Spannweite, die als Höhengleiter wochenlang am Himmel bleiben kann, könnte eine Alternative zu kommerziellen Satelliten werden.

Leben retten mit Racer - der zukünftige Highspeed-Hubschrauber. Ein Modell des Helikopters wird am Stand des European Clean Sky Programms ausgestellt. Innovatives „box-wing“-Design, das optimale aerodynamische Effizienz garantiert, stellt Auftrieb im Geradeausflug sicher und schirmt die Passagiere von den als Vortriebspropeller eingesetzten seitlichen Rotoren ab. Racer eröffnet neue Einsatzmöglichkeiten, etwa bei medizinischen Notfällen und Rettungseinsätzen. 

Die Luft- und Raumfahrt ist Technologie-Beschleuniger der deutschen Industrie. Umso wichtiger ist es, den Fortbestand dieser führenden Innovationsmesse in der Hauptstadt langfristig zu sichern. Berlin ist alternativlos für Bundeswehr, europäische Aussteller und deutsche Zulieferer.   

Airbus Berlin Reception: Dialog zur Zukunft der Luftfahrt

Wie verändern digitale Technologien die Luftfahrt? Wie sehen Mobilitätskonzepte der Zukunft aus? Und wie muss Europa sich aufstellen, um optimal auf verteidigungspolitische Herausforderungen vorbereitet zu sein? Diese und weitere Fragen diskutierte Airbus mit hochrangigen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Forschung auf der Airbus Berlin Reception am 20. März 2018.

Airbus CEO Tom Enders begrüßte die Gäste mit einem Einblick in die aktuellen Themen der Luft- und Raumfahrt. Ganz oben auf der Liste steht der aktuelle Handelskonflikt zwischen den USA und der EU. „Was ich bislang vermisse, ist ein großer Wurf von der europäischen Seite“, so Enders. Als wichtigstes Zukunftsthema nannte er die Digitalisierung. Um die Technologien sei ein Wettrennen entbrannt. „Wir sind hier gut bereits unterwegs, wichtig wird aber sein, dass die Politik die richtigen Rahmenbedingungen  schafft.“ Im Hinblick auf die deutsch-französischen Beziehungen sagte Enders: „Wir sind Tag und Nacht dazu bereit, für die Integration von Europa zu kämpfen.“

In Vertretung des Bundesministers für Wirtschaft und Energie richtete der Parlamentarische Staatsekretär Thomas Bareiß ein Grußwort an die Gäste, in dem er die strategische Bedeutung der Branche für Deutschland und Europa hervorhob. „Daher unterstützen wir als Ministerium die Industrie wie kaum eine andere“, so Bareiß. „Und wir werden konsequent daran arbeiten, dass Airbus seine wichtige Rolle auch in Zukunft spielen kann.“

Darüber hinaus bot die Veranstaltung einen schönen Rahmen, der früheren Bundesministerin sowie Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, Brigitte Zypries, für ihr Engagement in den vergangenen Jahren zu danken. Zypries würdigte ihrerseits dem Einsatz von Airbus. „Ich möchte mich bei Airbus dafür bedanken, dass das Unternehmen auch das Thema CSR ernst nimmt“, so Zypries.

Mit dem Event unterstreicht Airbus einmal mehr die Bedeutung des Standort Deutschland für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Als größter Arbeitgeber der Branche und Innovationstreiber leistet Airbus einen besonderen Beitrag.

Die Airbus Berlin Reception stand auch im Zeichen des Nachwuchses. So überreichte Airbus eine Geldspende in Höhe von 10.000 Euro an das deutschlandweite Mentoren-Programm „ROCK YOUR LIFE“. Das Programm bildet Studierende zu Mentoren aus, die ehrenamtlich Schüler aus sozial, wirtschaftlich oder familiär benachteiligten Verhältnissen bei der Wahl eines Berufes oder einer weiterführenden Schule unterstützen – und so deren Bildungschancen verbessern.

Begleitet wurde der Abend von 20 „Young Ambassadors“. Die jungen Botschafter, allesamt Nachwuchskräfte aus der Airbus-Familie, nahmen die Gäste in Empfang, führten durch das Abendprogramm und stellten das CSR-Programm „ROCK YOUR LIFE“ vor. 

„Jugend forscht“ bei Airbus

Airbus am Standort Ottobrunn/Taufkirchen richtete am 22. und 23. Februar den 53. „Jugend forscht/ Schüler experimentieren“ Regionalwettbewerb München Süd aus. Hier präsentierten 115 Teilnehmer ihre innovativen Ideen.

„Bei Airbus stärken wir eine Kultur der Wissenschaft und Forschung“, sagte Chantal Jonscher, Corporate Secretary bei Airbus Defence and Space, während der Preisverleihung. „Für uns ist es entscheidend, junge Menschen bereits früh für wissenschaftliche Fragestellungen zu begeistern und ihre Leidenschaft für Technologie zu wecken. Dieser Wettbewerb ist ein Beitrag dazu. Von den Kindern und Jugendlichen können wir als Unternehmen dabei ebenfalls lernen: von ihrem Mut, ihrer Risikobereitschaft und ihrem Drang, Gegebenes zu hinterfragen. Denn diese Eigenschaften sind auch für uns wertvoll. Sie tragen dann dazu bei, dass Airbus auch weiterhin eines der führenden Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie bleibt.“

Airbus unterstützt die Nachwuchswissenschaftler sowohl als Patenunternehmen wie auch mit Sonderpreisen. Als international führender Konzern mit starken Wurzeln in Bayern und Deutschland fördert das Unternehmen damit gezielt junge Talente aus der Region.

Airbus Ideenflug

Am 24. November 2017 fand der Endausscheid des Airbus-Schülerwettbewerbs „Ideenflug“ im Deutschen Technikmuseum statt. Dazu wurden zehn Schülerteams aus ganz Deutschland nach Berlin eingeladen, um ihre Projekte auf dem Markt der Ideen den Jurymitgliedern zu präsentieren. Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Schirmherrin des Wettbewerbs, Brigitte Zypries, eröffnete heute die Preisverleihung.

„ Die Entwicklung des Ideenflugs verfolge ich seit einigen Jahren. Auch in diesem Jahr waren wieder faszinierende und kreative Einsendungen dabei. Die Jury hatte keine leichte Aufgabe“, so Zypries. Gewonnen hat das Projekt „Smart Airplane Trolley“ von der Berufsbildenden Schule Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz). Mit dem „Smart Airplane Trolley“ soll die Versorgung der Passagiere zukünftig von einem automatisierten Service Trolley erfolgen, der bei jeglichen Fluglagen operieren kann und die Crew damit entlasten soll.

Airbus @ Diversity Konferenz

Die diesjährige Diversity Konferenz – organisiert von Tagesspiegel und Charta der Vielfalt e.V. – stand ganz im Zeichen der Frage, wie sich Entwicklungen wie Digitalisierung und Industrie 4.0 auf das Diversity Management in Unternehmen auswirkt. Mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wurde dazu in Panel Diskussionen, Key Notes und Workshops diskutiert.

Nadine Harrsion, Airbus Inclusion & Diveristy National Leader, präsentierte dazu in drei Workshops das Airbus  Konzept „Workshop-in-a-box“. Dieses Konzept zielt darauf ab, durch erfahrungsorientiertes Lernen schnell und unkompliziert Bewusstsein für das Thema Vielfalt bei Airbus zu schaffen. Denn Vielfalt, so auch der Tenor bei der Diversity-Konferenz, kann einen wichtigen Beitrag zum Erfolg eines Unternehmens leisten. 

SZ Wirtschaftsgipfel 2017

Zukunft des Fliegens: Brégier beim SZ Wirtschaftsgipfel 2017 in Berlin

Am 16. November 2017 diskutierten Airbus COO and President Commercial Aircraft Fabrice Brégier und Alexander Zosel, Mitbegründer von Volocopter, beim Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung in Berlin die Zukunft des Fliegens. Brégier äußerte sich dabei anerkennend für die Pionierleistung des Volocopters, des ersten vollelektrischen Senkrechtstarters mit zwei Sitzen. Gleichzeitig machte er den Anspruch von Airbus deutlich, den neuen Markt urbaner Flugmobilität mit autonomen, elektrischen, leisen, einfachen, komfortablen und vor allem sicheren Fluggeräten zu bedienen. Bei der Airbus-Tochter A³ in den USA wird der Einsitzer „Vahana“ zum Jahresende für den Erstflug bereit sein. Der viersitzige CityAirbus soll Ende 2018 zum ersten Mal abheben. Zeitgleich arbeitet Airbus an Großflugzeugen mit unter 100 Sitzen mit Hybrid-Antrieb, sie sollen Brégier zufolge ab 2030 auf den Markt kommen. In Ottobrunn entsteht hierfür gerade das E-Aircraft Systems Test House, in dem Airbus und Siemens unter idealen Bedingungen gemeinsam elektrische und hybride Antriebe entwickeln werden. In der Berliner Diskussion wurde ausdrücklich die gute und pragmatische Zusammenarbeit mit den Behörden bei der Erprobung neuer Fluggeräte gelobt. Insgesamt entstehe der neue Markt trotz aller Konkurrenz vor allem durch die gemeinsame Begeisterung aller Beteiligten für die neue urbane Mobilität.

4. French-German Business Forum

Das diesjährige 4. French-German Business Forum von “Handelsblatt” und “Les Echos” stand ganz im Zeichen des deutsch-französischen Superwahljahres 2017 und der Frage nach der Zukunft Europas. An der Veranstaltung vor gut 200 geladenen Gästen in der Landesvertretung Niedersachsen nahm auch Airbus CEO Tom Enders teil. Er diskutierte unter anderem mit dem Grünen-Bundestagsabgeordneten Tobias Lindner und Hervé Guillou, CEO der französischen Naval Group, über die Perspektiven der gemeinsamen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Dabei ging es auch um die Beschlüsse des Deutsch-Französischen Ministerrates vom 13. Juli 2017, für deren Umsetzung sich nach den Präsidentschaftswahlen in Frankreich und der anstehenden Konstituierung einer neuen Bundesregierung im kommenden Jahr ein wichtiges Zeitfenster eröffnet. Diese Phase effektiv zu nutzen und mit konkreten Projekten auszugestalten, ist eine der vorrangigen Aufgaben der deutsch-französischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik in den kommenden Monaten. Damit dies gelingen kann, müssen Politik und Wirtschaft gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Industrie, so betonten sowohl Enders als auch Guillou, sei darauf gut vorbereitet und warte auf den Startschuss seitens der Politik. 

Airbus BizLab @ Start-up Night! Afrika im BMWi

Die Wirtschaftsministerien hatte zur ersten Start-Up Night mit dem Themenschwerpunkt Afrika ins BMWi geladen. Die Zielsetzung: junge digitale afrikanische Start-Ups mit deutschen Start-Ups und etablierten Unternehmen zusammenzubringen.

Bruno Gutierres, globaler Leiter der Airbus BizLabs
(https://www.airbus-bizlab.com/) präsentierte die Initiative #africa4future. Mit dieser Initiative möchte das BizLab die aufstrebenden Start-Up Ökosysteme in Sub-Sahara Afrika besser verstehen und sich mit der dortigen Tech-Community vernetzen, um Produkte und Services für die Zukunft gemeinsam zu entwickeln (http://airbus-xo.com/fly-ideas-cape-town/).  

Wirtschaftsministerien Zypries richtete auch einen Appell an das Publikum und die zukünftige Bundesregierung: „Wir müssen Afrika als Kontinent der Chancen begreifen“.