Wettbewerb und Wirtschaft

Luftverkehrsteuer: Besser in mehr Effizienz und Umweltschutz investieren

Aktuell liegt das Aufkommen der in 2011 eingeführten Luftverkehrsteuer bei etwa 1 Milliarde Euro pro Jahr. Die allermeisten EU-Länder erheben keine oder eine niedrigere Ticketsteuer. So hat Österreich die Steuer halbiert, die Niederlande und Irland haben sie ganz abgeschafft – mit erheblichen Effekten für die Volkswirtschaften.

Pricewaterhouse Coopers (PwC) hat in einer aktuellen Studie simuliert, wie die komplette Abschaffung der Luftverkehrsteuer in Deutschland sich positiv auswirken würde. Wesentliche Ergebnisse sind:

  • Mehr Reisende: Allein in den ersten zwei Jahren würden 10,5 Millionen zusätzliche Touristen Deutschland besuchen, die 1,6 Milliarden Euro in Hotels, Restaurants und Einzelhandel ausgeben.    
  • Mehr Arbeitsplätze: Ebenfalls in den ersten zwei Jahren entstehen bei Airlines, Zulieferern, Touristikgewerbe etc. 12.300 neue Arbeitsplätze. Bis 2030 steigt die Zahl sogar auf insgesamt 26.000.
  • Höheres Bruttoinlandsprodukt: Die zusätzliche Wertschöpfung findet 1:1 seinen Niederschlag im BIP. Das Plus liegt 2030 gegenüber dem Status-quo-Szenario bei 6,9 Milliarden Euro.

Auch der Fiskus profitiert

Bleibt die Frage, welche Konsequenz dieser Schritt für den Bundeshaushalt hätte. Laut PwC-Analysen würden die Steuerausfälle durch erhebliche Mehreinnahmen an anderer Stelle überkompensiert – zum Beispiel steigenden Einkommens- und Mehrwertsteuereinahmen sowie Sozialversicherungsbeiträgen. Konkret: Im Jahr 2020 stünden im Zuge der Luftverkehrsteuer-Abschaffung Einbußen in Höhe von 1,19 Milliarden Euro Mehreinnahmen von 1,29 Milliarden Euro gegenüber.

Es gibt damit auch aus volkswirtschaftlicher Sicht sehr überzeugende Gründe, sich für das Ende der Luftverkehrsteuer stark zu machen. Nicht zuletzt würden die Airlines deutlich entlastet und dazu befähigt, noch mehr in klimafreundlichere und leisere Flugzeuge zu investieren. Denn der wirksamste Ansatz um Energieverbrauch und Lärm zu reduzieren, ist es, in neue Flugzeugtechnologien zu investieren und die Flugzeuge kontinuierlich zu modernisieren. Drei sehr wichtige Bereiche dabei sind Antriebe, Aerodynamik und Gewicht. Neue Ideen und Werkstoffe sorgen dafür, dass mit jeder neuen Flugzeuggeneration der Treibstoffbedarf gesenkt wird.  So verbraucht z.B. der Airbus A320neo 20 % weniger Treibstoff pro Sitz im Vergleich zu Flugzeugen der früheren Generation. Der Airbus A350 XWB benötigt sogar 25 % weniger Treibstoff als konkurrierende Langstreckenflieger. Die Industrie hat damit gezeigt, dass sie einen maßgeblichen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in der Luftfahrt leisten kann: Eine win-win-Situation.

Die Studie als Download:
https://a4e.eu/wp-content/uploads/2017/10/The-economic-impact-of-air-taxes-in-Europe-Germany-004.pdf

Stand: Nov 2017

Emirates erhält seine 100. A380

Bekenntnis zum A380-Programm erneut bestätigt – Emirates-Chairman betont positiven Effekt des A380-Betriebs von Emirates auf Luftfahrtproduktion, Luftverkehrsindustrie und Kundenerlebnis.

HAMBURG/DUBAI, 3. November 2017 – Emirates bekommt seine 100. A380: Im Rahmen einer festlichen Zeremonie mit Seiner Hoheit Sheikh Ahmed bin Saeed Al-Maktoum, Chairman und Chief Executive Emirates Airline & Group, feierten Sir Tim Clark, President Emirates Airline; Dr. Thomas Enders, Chief Executive Officer Airbus; Dominic Horwood, Director - Customer and Services Rolls-Royce; Seine Exzellenz Ali Al Ahmed, Botschafter der VAE in Deutschland sowie Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, gemeinsam mit geladenen VIP-Gästen, Branchenpartnern und Medienvertretern am Freitag den Meilenstein am Standort des Flugzeugherstellers in Hamburg. 

„Wir sind sehr stolz auf unsere langjährige Partnerschaft mit Emirates; sie ist ein wesentlicher Eckpfeiler des A380-Programms. Es erfüllt jeden einzelnen bei Airbus mit Stolz, dass eine solch visionäre Airline seit Anbeginn des Programms hinter der A380 steht und das Flugzeug zum Flaggschiff und Rückgrat ihrer Flotte gemacht hat. Und natürlich sind wir immer begeistert über positives Feedback unserer Kunden und Passagiere zu diesem Flugzeug. Genauso wie die Tatsache, dass die A380 unmittelbar mit dem Erfolg Dubais als dynamischstes Luftverkehrsdrehkreuz der Welt verbunden wird“, sagt Dr. Thomas Enders, Chief Executive Officer von Airbus.

“Wir möchten Emirates zu diesem bedeutsamen Anlass gratulieren. Wir sind sehr stolz darauf, die 100. Emirates A380 mit unseren Triebwerken auszustatten und freuen uns, die starke Partnerschaft in den kommenden Jahren weiter zu intensivieren“, so Dominic Horwood.

Die mit Rolls-Royce-Triebwerken angetriebene 100. Emirates A380 verfügt über eine Drei-Klassen-Konfiguration mit 14 Privatsuiten in der First Class, 76 Flachbettsitzen in der Business Class und 426 Sitzplätzen in der Economy Class. Zudem ist sie mit der neu designten Bord-Lounge von Emirates ausgestattet. Sie wird auf der bevorstehenden Dubai Airshow ausgestellt und am 18. November 2017 erstmals im Liniendienst nach Mauritius fliegen.

Ehrung anlässlich des „Year of Zayed“

Im Rahmen der Feierlichkeiten in Hamburg enthüllte Emirates eine besondere Würdigung für Seine Hoheit Sheikh Zayed bin Sultan Al Nahyan. Der Gründungsvater der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ist mit einer eigens angefertigten Sonderlackierung auf der 100. A380 von Emirates abgebildet.

Sheikh Ahmed: „Das Jahr 2018 ist das ‚Year of Zayed‘. Hundert Jahre nach der Geburt des Gründungsvaters unseres Landes feiern wir sein Vermächtnis. Emirates ist stolz darauf, den Mann bei der Meilenstein-Auslieferung unserer 100. A380 zu ehren, der maßgeblich für die Bildung und Entwicklung der VAE war. Genau wie die A380 in vielerlei Hinsicht neue Wege beschritten hat, war Sheikh Zayed ein wahrer Pionier und Visionär. Seine Botschaft der Inspiration, des Wagemuts und der Entschlossenheit in die Welt zu senden, indem wir mit der A380 um den Globus fliegen, ist eine angemessene Art und Weise, sein großartiges Vermächtnis zu feiern.“

Positiver Einfluss auf Luftfahrt und Luftverkehr

Das Emirates A380-Programm schafft und unterstützt Arbeitsplätze in der weltweiten Zuliefererkette bei der Herstellung von Flugzeugen. Airbus schätzt, dass alleine die A380-Aufträge von Emirates 41.000 direkte, indirekte und induzierte Jobs in Europa, davon alleine 14.000 in Deutschland, fördern. Dies sind hochqualifizierte Arbeitsplätze, die eine hochwertige Zulieferkette maßgeblich beeinflussen und dabei für einen signifikanten Multiplikationseffekt an den Standorten sorgen, an denen Airbus Produktionsstätten hat.

Der geschätzte europaweite Effekt des A380-Investments von Emirates auf das Bruttoinlandsprodukt liegt bei 3,4 Milliarden Euro für 2013/14. In Deutschland und Frankreich beträgt der Einfluss auf das Bruttoinlandsprodukt je 1,2 Milliarden Euro pro Land.*

Im April 2015 hat Emirates einen historischen Kaufvertrag mit Rolls-Royce in Höhe von 8,7 Milliarden Euro für Trent 900-Triebwerke und eine langfristige Komplettbetreuung unterzeichnet. Die Triebwerke werden in 50 A380-Jets eingebaut, die seit 2016 im Einsatz sind. Der Vertragsabschluss, der größte aller Zeiten für Rolls-Roye und einer der größten Exportaufträge für ein Unternehmen mit Sitz im Vereinigten Königreich, ist Teil des anhaltenden Investments von Emirates in Großbritannien und Europa.

Neue Standards im Flugerlebnis

Die Einführung der ersten Emirates A380 im Jahr 2008 setzte neue Standards beim Kundenerlebnis und brachte zahlreiche Brancheninnovationen wie die Bord-Lounge, die Spa-Duschen, kostenfreies WLAN und ein erweitertes Bordunterhaltungsprogramm in allen Klassen mit sich. Emirates investiert kontinuierlich in sein A380-Produkt, um sicherzustellen, dass Kunden stets in den Genuss des bestmöglichen Flugerlebnisses kommen. Über 85 Millionen Passagiere sind bislang mit der Emirates A380-Flotte geflogen. Seit 2008 hat die Airline zahlreiche Optimierungen an Bord der A380 implementiert: Von kleinen Neuerungen wie USB-Ports im Sitz und der Einführung von elektrischen Fensterblenden bis hin zu umfassenden Verbesserungen wie die Verlagerung der Gepäckablagefächer für eine geräumigere Kabine, die Installation von größeren und optimierten Unterhaltungssystemen sowie die neu designte Bord-Lounge.

Der Emirates A380-Flugbetrieb

Emirates ist der größte A380-Betreiber der Welt und bietet mit seinem berühmten Flaggschiff Linienflüge zu 48 Destinationen auf sechs Kontinenten an. Inklusive einmaliger Sonderflüge, spezieller Gedenk- oder Testflüge und anderen Flugeinsätzen haben bis heute über 70 Flughäfen die Emirates A380 begrüßt. Die Airline erhält im Durchschnitt elf A380 pro Jahr ausgeliefert. Im Geschäftsjahr 2016/17 hat Emirates 19 neue A380-Jets erhalten, so viele wie in keinem anderen Geschäftsjahr zuvor. In Dubai betreibt Emirates das größte A380-Drehkreuz mit einem eigens erbauten exklusiven A380-Terminal. Insgesamt 3,3 Milliarden Euro wurden investiert, um Reisenden einen beispiellosen Komfort und Annehmlichkeiten wie unter anderem Duty-Free-Shops, Spas und Restaurants zu bieten. Die First-Class- und Business-Class-Lounges sind die größten der Welt und ermöglichen ein direktes Boarding von der Lounge aus. Bei Emirates sind 1.500 Piloten und über 23.000 Flugbegleiter speziell auf die A380 geschult.

*Laut einer Frontier-Wirtschaftsanalyse, die im Jahr 2015 durchgeführt wurde.

Quelle: Emirates Airlines
Für weitere Presseinformationen
Markus Schlichenmaier
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Emirates
Wilde & Partner Public Relations
Mobile +49 174 30 37 932
emirates@wilde.de

Stand: Nov 2017

Airbus und Bombardier: Grenzüberschreitend mehr erreichen – gerade jetzt

Protektionismus und das Ziehen neuer Grenzen sind weltweit auf dem Vormarsch. Europas Luftfahrtkonzern geht den entgegengesetzten Weg. Bestes Beispiel ist der neue Schulterschluss mit dem kanadischen Flugzeughersteller Bombardier.

Überzeugendes Flugzeug, verheißungsvoller Markt
Airbus übernimmt 50,01 Prozent an dem Flugzeugprogramm C Series von Bombardier. In der zweiten Hälfte 2018 soll das Übereinkommen endgültig stehen. Diese transatlantische Partnerschaft birgt für beide Seiten enormes Potenzial: Airbus startet mit der A320-Familie mit Flugzeugen ab einer Größe von 150 Passagieren. Die C Series von Bombardier bietet hingegen 100 bis 150 Plätze und ergänzt das Angebot ideal. Gleichzeitig erhält Bombardier Zugang zum weltweiten Vertriebs- und Wartungsnetzwerk von Airbus. Für Flugzeuge dieser Größe wird in den kommenden 20 Jahren weltweit eine Nachfrage von 6.000 Maschinen erwartet. Bis dato hemmten die begrenzten Möglichkeiten der Kanadier den kommerziellen Erfolg des technisch erstklassigen Flugzeuges. Das Projekt-Ende drohte, Entwicklungskosten in Milliardenhöhe wären unwiederbringlich verloren gewesen.

The winners are: Europe and Canada / Ein Gewinn für Europa und Kanada 
Was hierzulande zumeist unbekannt ist: 4.800 Bombardier-Mitarbeiter arbeiten im nordirischen Belfast an der C Series. Die Kanadier sind in der strukturschwachen Region der größte industrielle Arbeitgeber. Durch den Einstieg von Airbus können diese Arbeitsplätze dauerhaft/nachhaltig gesichert werden. Das gilt auch für Zuliefererbetriebe in Deutschland. Neben Europa profitiert natürlich auch Kanada: Québec bleibt das Headquarter der C Series, 2.000 Arbeitsplätze bleiben erhalten und das Québec-Luftfahrt-Cluster wird dauerhaft gestärkt.

Auch die USA können sich freuen
Airbus will für die C Series seinen Standort in Alabama ausbauen und auf US-amerikanischen Boden C-Series Flugzeuge für den US-Markt endmontieren. Dieser Schritt sichert den Verkaufserfolg in den USA. Auf Betreiben des US-Konzerns Boeing verhängte die US-Regierung auf das Flugzeug des kanadischen Nachbarn Strafzölle in Höhe von 300 Prozent. Als „made in USA“ Produkt können diese Strafzölle nicht mehr geltend gemacht werden. Ein Sieg für alle, die durch weltweite Zusammenarbeit die besten und effizientesten Produkte entwickeln und verfügbar machen wollen.

Wettbewerb zieht weiter an
Der Schulterschluss zwischen Bombardier und Airbus sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wettbewerbsintensität auf dem Flugzeugmarkt in den kommenden Jahren deutlich anziehen wird. Neue Flugzeughersteller mit enormen Ambitionen und massiv gefördert durch die staatlichen Eigner wie die russische Irkut und Sukhoi oder die chinesische Comac 
Drängen auf den Markt. Airbus stellt sich selbstbewusst der Konkurrenz – und punktet insbesondere durch innovative Partnerschaften.

Stand: Okt 2017

Airbus: Innovationskraft und Wohlstand für Deutschland

Keine andere Branche in Deutschland hat so viel Innovationskraft und Gründergeist wie die Luft- und Raumfahrt. Elf Prozent ihres Umsatzes wenden die Industrieunternehmen für Forschung und Entwicklung (FuE) auf. Das ist ein absoluter Spitzenwert: Elektroindustrie, Fahrzeug- oder Maschinenbau liegen abgeschlagen bei fünf bis sieben Prozent. Gleichzeitig ist die Luftfahrt weltweit ein Eldorado für Startups. Es kommt nicht von ungefähr, dass das Bundeswirtschaftsministerium seine Veranstaltungsreihe StartUp Night! vor zwei Jahren mit der Luftfahrt gestartet hat. Das Gravitationszentrum dieser deutschen Innovationsindustrie ist Airbus.

Airbus arbeitet an 27 Standorten in 13 der 16 Bundesländer. Wesentliche Kennzahlen zum Heimatstandort Deutschland sind:

  • Mitarbeiter: Seit dem Jahr 2000 ist die Mitarbeiterzahl von Airbus an deutschen Standorten um 30 Prozent auf 47.000 gestiegen. Damit beschäftigt der Konzern nahezu jeden zweiten der 108.000 Mitarbeiter in der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie. Mit einem Anteil von fast 30 Prozent Hochqualifizierter an der Gesamtbeschäftigung ist die Branche in Deutschland führend. Im Durchschnitt liegt der Akademikeranteil bei lediglich rund 11 Prozent.
  • Zulieferer: Der weltweite Auftragsbestand von Airbus wächst. Davon leben deutsche Zulieferer wie Premium AEROTEC mit ihren 10.000 Mitarbeiten. Als Airbus-Partner erbringen Zulieferer je nach Flugzeugmodell bis zu 80 Prozent der Wertschöpfung. Insgesamt arbeitet Airbus in Deutschland mit knapp 11.000 externen Partnern zusammen und kauft hierzulande Güter und Dienstleistungen im Wert von etwas mehr als fünf Milliarden Euro pro Jahr.
  • FuE: Drei Milliarden Euro hat Airbus 2016 für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Gegenüber dem Jahr 2000 hat sich der Betrag mehr als verdoppelt. Im Zentrum stehen umweltfreundliche Technologien, wie alternative Antriebe, Leichtbau und 3D-Druck. Dabei kooperiert Airbus eng mit Partnern aus Forschung und Mittelstand. Von diesem breiten Ansatz profitiert auch Deutschland als Luft- und Raumfahrtstandort insgesamt. Wesentliche FuE-Standorte sind der Ludwig Bölkow Campus in Ottobrunn, das Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung in Hamburg und das CFK-Valley in Stade.
  • Startups: Airbus fördert Innovationen außerhalb der Konzerngrenzen massiv. Das Verschmelzen mit der Startup-Szene gerade in Deutschland zählt zu den strategischen Schwerpunkten. So betreibt Airbus in Hamburg eines von weltweit drei BizLab: Gründer erhalten hier Rat von Experten sowie Unterstützung bei Marktzugang und Prototyping.

Deutschland ist zusammen mit Frankreich, Großbritannien und Spanien die Heimat von Airbus. 90 Prozent der weltweit rund 134.000 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Hingegen kamen 2016 nur 12 Prozent der Aufträge aus den vier Airbus-Heimatländern. Ziel von Airbus ist es, noch stärker als bisher die wichtigen Wachstumsmärkte in Asien und Amerika zu erschließen und auf diese Weise die Beschäftigung in der Heimat zu sichern. Die Schlüssel dafür lauten: Internationalisierung, Nähe zum Kunden und Digitalisierung.

Airbus-Standorte und Produkte

  • A320neo: Die A320neo stößt 15 Prozent weniger CO2 aus und ist deutlich leiser als vorherige Modelle. In Hamburg wird derzeit eine vierte Endmontagelinie für die A320-Familie aufgebaut.
  • Ariane: Die Ariane befördert seit mehr als 30 Jahren schwere Satelliten in einen Orbit von 36.000 Kilometern Höhe. In Bremen entwickelt Airbus Defence and Space die neueste Ariane 6.
  • H135: Der Erfolgshubschrauber weist mehr als 4 Millionen Flugstunden auf. Ab 2017 wird er mit dem in Donauwörth entwickelten digitalen Helionix-System im Cockpit ausgeliefert.
  • EU-Drohne MALE RPAS: Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien arbeiten seit 2015 gemeinsam an einer europäischen Drohne. Airbus Defence and Space steuert das Entwicklungsprogramm von Manching aus.
  • MetOp-A: Der Wettersatellit MetOp-A liefert rund ein Viertel der weltweit erfassten Meteorologiedaten. In Friedrichshafen entwickelt Airbus Defence and Space aktuell die neueste Satellitengeneration.

Mitarbeiter nach Geschäftsbereichen:

  • Airbus Commercial Aircraft: 27.000
  • Airbus Defence and Space: 14.000
  • Airbus Helicopters: 5.900

Stand: Okt 2017

Internationaler Wettbewerb

Level-Playing-Field wichtiger denn je

Die WTO hat die Subventionen zugunsten von Boeing in einem Urteil aus 2016 als „illegale Subventionen“ verurteilt. Konsequenzen stehen nach wie vor aus. Gleichzeitig drängen aus China und Russland neue Wettbewerber auf den Markt – ebenfalls teils mit erheblicher staatlicher Unterstützung.

Seit 12 Jahren werfen sich die privatwirtschaftlich organisierten Unternehmen Airbus und Boeing gegenseitig vor, illegale Subventionen zu erhalten. Gewinner: niemand. Indes macht sich Chinas Luftfahrtindustrie auf, die westlichen Marktführer zu attackieren – mit komplett staatlich organisierten Firmen.

WTO: Boeing erhält Milliardensubventionen

Der US-Bundesstaat Washington subventioniert Boeing mit Steuervergünstigungen in Höhe von 8,7 Milliarden US-Dollar. Besonders brisant: Die Gelder waren 2013 unter der Bedingung gewährt worden, dass unter anderem die Flügel des Langstreckenflugzeugs Boeing 777X in dem US-Bundesstaat hergestellt werden – ein Verstoß gegen internationale Handelsregeln. Die EU-Kommission ist seit 2004 schon ungezählte Male auf die Amerikaner zugegangen, um diesen Konflikt zweier Partnerregionen beizulegen. Allerdings haben die USA stets Vorbedingungen genannt. Als erstes sollte die EU die Förderung für die A380 und die A350 verzichten. Das ist inakzeptabel: Bei der europäischen Förderung handelt es sich um rückzahlbare Darlehen, die laut WTO-Urteil im Grundsatz legal sind. Boeing hingegen hat illegal viele Milliarden erhalten und sich die kompletten Entwicklungskosten der 777x finanzieren lassen.

Globaler Wettbewerb wird schärfer

Obwohl die WTO-Urteile in der Luftfahrtindustrie bislang leider wenig Bindungskraft entfalten, tragen sie doch maßgeblich zu einer transparenten Wettbewerbssituation bei. Ob dies auch für absehbare Konflikte mit neuen Anbietern aus China und Russland gelten wird, bleibt abzuwarten. Tatsache ist, dass die Unternehmen massive staatliche Unterstützung erfahren:

  • China: Das Land entwickelt sich zur Industrie-Supermacht. Die Luftfahrt gilt als eine Schlüsselbranche. Dafür kauft China strategisch wichtige Unternehmen in Europa, um Know-how ins eigene Land zu holen. Zugleich treibt Peking die eigene Industrie voran und schmiedet etwa einen neuen Hersteller für Triebwerke mit knapp 100 000 Mitarbeitern – finanziert mit Milliarden vom Staat.
  • Russland: Auch der Kreml hat die Luftfahrt zu einem strategischen Industriesektor ernannt und investiert etwa in die Entwicklung der Irkut MS-21. Das neue Mittelstreckenflugzeug soll den Modellen Boeing 737 MAX und Airbus A320neo Konkurrenz machen und ab 2018 ausgeliefert werden.

Wettbewerb ja – Wettbewerbsverzerrungen nein

Deutschland und Europa müssen im eigenen Interesse gegen Wettbewerbsverzerrungen im Flugzeugbau vorgehen und etwa die Gleichbehandlung der eigenen Unternehmen in Ländern wie China einfordern. Dazu zählen die faire Behandlung bei öffentlichen Ausschreibungen und die Einhaltung internationalen Handelsrechts ebenso wie die Abschaffung des Zwangs zu Joint Ventures, wie er in China bislang Fakt ist. Regulierungen müssen zudem global erfolgen, damit für alle Beteiligten weltweit die gleichen Regeln gelten.

China und Russland gemeinsam auf dem Vormarsch

Noch sind China und Russland ohne technologisches Know-how aus dem Westen nicht in der Lage, große Flugzeuge in die Luft zu bringen. So stammen die Turbinen der Irkut MS-21 und der C919 aus westlicher Produktion. Doch beide Länder arbeiten derzeit gemeinsam an einem zwei motorigen Großraumjet für fast 300 Passagiere – mit Triebwerken aus eigener Herstellung. Die entsprechende Kooperationsvereinbarung mit einem Volumen von schätzungsweise 13 Milliarden US-Dollar wurde 2014 geschlossen.

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A320neo

Weniger Lärm, weniger Verbrauch, reißender Absatz

Die Luftfahrtindustrie hält ihre umweltpolitischen Versprechen. Mit jeder Flugzeuggeneration werden die Maschinen deutlich leiser und emittieren weniger CO2 – jüngster Beleg ist die Anfang des Jahres 2016 in Hamburg erstmals ausgelieferte A320neo.

A320-Familie: Schlüssel für leiseren Luftverkehr
An deutschen Flughäfen starten und landen pro Jahr rund zwei Millionen Flugzeuge. Was für die Passagiere der Aufbruch zu Geschäfts- oder Urlaubsreisen ist, nehmen Flughafenanwohner als Lärmemissionen wahr.
Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge – wie die A320-Familie – machen den Großteil der Flugbewegungen aus. Ihr Anteil liegt zum Beispiel in Frankfurt bei 70 Prozent. Von deutlichen Lärmreduktionen können die Flughafenanwohner damit erheblich profitieren. Die A320neo legt die Messlatte hoch: Der Flüsterflieger unterschreitet die derzeit international gültigen Lärmgrenzen um 15 Dezibel – bereits Minus 10 Dezibel entsprechen einer Halbierung des wahrgenommenen Lärms. Und gegenüber der Vorgängergeneration ist die Lärmkontur 52 Prozent kleiner. Bisher herrschte bei einem Start der A320 auf 1,8 km2 ein Lärmpegel von 85 dB(A) – das entspricht einem Bus bei 60 km/h in 25 Metern Abstand. Jetzt sind es bei der A320neo nur noch 0,87 km2.

Der nächste Schritt erfolgt zum Jahresbeginn 2018. Die Airbus A320neo- Familie unterschreitet die Vorgaben bereits heute deutlich.

20 Prozent Kerosineinsparung

Nicht nur bei den Lärm-, sondern auch bei den CO2-Emissionen ist die A320neo das beste Flugzeug ihrer Klasse. Schon heute brauchen die Maschinen 15 Prozent weniger Kerosin. Pro Jahr und Maschine entspricht das rund 3 600 Tonnen – oder 485 Flügen zwischen Berlin und Paris. Zusätzliche Einsparungen sind fest eingeplant. So wird die Effizienz dank Airbus-Innovationen im Kabinenbereich bis 2020 sogar auf 20 Prozent steigen.

Klimaneutrales Wachstum ab 2020 politisch flankieren

Die A320neo ist damit Eckpfeiler für einen umweltschonenden Luftverkehr und trägt dazu bei, dass der Luftverkehr ab 2020 klimaneutral wachsen kann. Die Luftfahrtindustrie bekennt sich seit Jahren dazu. Gefordert ist nun die Politik: Im September muss die UN-Luftfahrtorganisation ICAO auf ihrer Mitgliederkonferenz dringend ein weltweit gültiges System für Klimaschutzabgaben beschließen. Sollte eine Einigung der 191 ICAO-Staaten ausbleiben, drohen regionale Insel lösungen. Ein Irrweg: Der Versuch im Jahr 2013, alle aus Europa startenden und in Europa landenden  Interkontinentalflüge einem Emissionshandel zu unterwerfen, führte zu massiven diplomatischen Verwerfungen – unter anderem mit China, den USA und Indien.

Erfolgsflieger A320neo: Gut für Hamburg

Seit Ende 2010 hat Airbus für die A320neo-Familie über 4 500 Bestellungen erhalten. Dieser Erfolg wirkt sich direkt auf Deutschland als Luftfahrtstandort aus. Bester Beleg: Airbus steigert die A320-Auslieferungen von aktuell 42 pro
Monat auf 60 Flugzeuge im Jahr 2019 – und Hamburg wird um eine vierte Endmontagelinie mit modernster Technologie erweitert.

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Friedrichshafen

Gravitationszentrum des weltweiten Satellitenbaus

Die Bodenseeregion rund um Friedrichshafen zählt deutschlandweit zu den Top-fünf-Standorten der Luft- und Raumfahrtindustrie. Größtes Unternehmen vor Ort ist Airbus Defence and Space – das Schwergewicht baut seine Rolle weiter aus.

Spatenstich für 43-Millionen-Euro-Investition

Airbus Defence and Space investiert aktuell 43 Millionen Euro in das neue Technologie-Zentrum für den Satellitenbau in Friedrichshafen. Nach Fertigstellung eröffnen sich ab 2018 neue Möglichkeiten: Statt wie derzeit an vier großen Satelliten können die Mitarbeiter künftig an acht Einheiten gleichzeitig arbeiten. Der Standort kann sich um erheblich längere Projekte bewerben, beispielsweise um den Bau von Weltraumteleskopen mit Höhen von 15 Metern und mehr. Zudem werden die Arbeitsprozesse optimiert – ein wichtiger Faktor angesichts deutlich steigender Wettbewerbsintensität. Volle Auftragsbücher haben die Investitionsentscheidung erleichtert. Bis in die 2020er Jahre ist der Standort ausgelastet. Schwerpunkt sind höchst ambitionierte Projekte der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA und der EU. Zwei Beispiele:

  • Wettersatelliten: Vor zehn Jahren nahm der Wettersatellit MetOp-A – gebaut in Friedrichshafen – seinen Dienst auf. Seither hat er 52 000 Mal die Erde umkreist und liefert rund 25 Prozent aller von Wetterbeobachtungssystemen erfassten Meteorologiedaten. Aktuell entwickelt Airbus Defence and Space die zweite MetOp-Generation, die ab 2021 an den Start gehen wird.
  • Erdbeobachtung: Europa baut mit dem Copernicus-Programm das erste Umweltbeobachtungssystem der Erde auf. Friedrichshafen spielt dabei eine Schlüsselrolle. Die dort gebauten Sentinel-2-Satelliten erfassen vollkommen neue Daten zur Landnutzung, Bodenversiegelung sowie Forst- und Landwirtschaft. Und ab 2020 starten die Sentinel-6-Satelliten. Sie werden den Abstand zur Meeresoberfläche auf wenige Zentimeter genau messen und in einem Zehn-Tages-Rhythmus global kartieren – der weitere Anstieg des Meeresspiegels kann so vorhergesagt werden.
Startklar zur Vermessung der Erde
Der Friedrichshafener Sentinel-2B-Satellit startete im März 2017 ins Weltall.

Ein Standort – zwei große Geschäftsfelder

Raumfahrt macht in Friedrichshafen etwa 50 Prozent des Geschäftes aus. Das zweite wichtige Standbein ist Communications, Intelligence & Security. So entwickelt der Standort die mobile Auswertungszentrale des NATO-Programms Alliance Ground Surveillance (AGS). Diese wird im Verbund mit fünf Drohnen des Typs Global Hawk operieren und allen NATO-Mitgliedern völlig neue Möglichkeiten der Gefechtsfeldaufklärung und -überwachung bieten. Die NATO hat insgesamt sechs Bodenstationen bestellt – allesamt zu bauen in Friedrichshafen.

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Premium AEROTEC

Die Leichtigkeit des Fliegens

Premium AEROTEC zählt zu den größten Flugzeugzulieferern weltweit. Von den über 9 000 Beschäftigten arbeiten rund 4 000 am Unternehmenssitz in Augsburg – der Ideenschmiede für Leichtbau in der Luftfahrt.

An allen Airbus-Maschinen beteiligt

Premium AEROTEC entwickelt und baut insbesondere die großen Flugzeugkomponenten. So stammen ganze fertig montierte Sektionen und wesentliche Anteile der Rumpfschalen – sozusagen die Außenhaut – aller Airbus-Flugzeuge aus den Unternehmensstandorten Augsburg und Nordenham. Die Standorte in Varel, Bremen sowie im rumänischen Brasov liefern weitere wesentliche Bauteile zu. Auch für das Kampfflugzeug Eurofighter sowie den Militärtransporter A400M ist Premium AEROTEC ein wichtiger Zulieferer.

Hightech-Lösungen für die A350 XWB

Gerade für die großflächigen Teile spielt Gewicht eine wesentliche Rolle. Denn je leichter eine Maschine ist, desto niedriger sind Verbrauchswerte und CO2-Aussstoß. Siehe A350 XWB: Der Rumpf des im Dezember 2014 erstmals ausgelieferten Flugzeugs besteht komplett aus kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen (CFK). Die Maschinen sind dadurch deutlich leichter und verbrauchen insgesamt 25 Prozent weniger Kerosin als vergleichbare Flugzeuge. Augsburg ist dabei ein Schlüsselstandort:

  • A350-900: Die hinteren Seitenschalen, Fußbodenstrukturen und sogenannte Druckkalotten wurden hier entwickelt und seither auch produziert. Angesichts von über 560 offenen Bestellungen für die A350-900 optimiert Premium AEROTEC die Fertigungsprozesse kontinuierlich.
  • A350-1000: Die längere A350-1000 soll ab 2017 ausgeliefert werden. Ende September 2015 hat Augsburg die ersten Seitenschalen an Airbus übergeben. Mit einer Länge von 17 Metern sind es die größten je in Europa gefertigten CFK-Flugzeugteile.
  • CFK-Türrahmen: Ebenfalls für die A350-1000 entstehen in Augsburg – erstmals in Europa – Türrahmen aus CFK. Premium AEROTEC erhielt für diese Technologie Mitte März den Innovationspreis der Composites-Fach messe JEC World in Paris.

Fit für die Zukunft

Augsburg zählt damit zu den Innovationstreibern. Das soll so bleiben: Seit 2013 arbeiten im neuen Entwicklungszentrum über 400 Ingenieure am Standort an noch leichteren und belastbareren Flugzeugstrukturen. Zudem kooperiert Premium AEROTEC mit der Augsburger Universität sowie mit Forschungszentren wie der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Nach einer wirtschaftlich schwierigen Phase blickt das Unternehmen heute wieder optimistisch in die Zukunft – auch dank des engagierten Einsatzes seiner Mitarbeiter. Die jüngsten Erfolge sind hierfür ein weiterer Ansporn.

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Dresden

Schub für die Elbe Flugzeugwerke

Die Luft- und Raumfahrtindustrie zählt in Sachsen zu den Schlüsselbranchen. Sie trägt rund 1,4 Milliarden Euro zum BIP des Freistaates bei und beschäftigt über 7 000 Mitarbeiter. Davon entfällt jeder fünfte Arbeitsplatz auf die Elbe Flugzeugwerke (EFW). Die Zeichen stehen auf Wachstum – zum Vorteil der strukturschwachen Region.

Leichtbau: Produktionsunternehmen mit Entwicklungskompetenz

EFW produziert insbesondere Fußböden für die gesamte Airbus-Flotte. Dabei hat sich das Unternehmen von der verlängerten Werkbank zum zugelassenen Herstellbetrieb mit zertifiziertem Engineeringbereich entwickelt. Treiber für die Entwicklungskompetenz war die A350 XWB, die Ende 2014 erstmals ausgeliefert wurde. Die Fußbodenpaneele sollten in Sachen Gewicht, Größe und Stabilität alles übertreffen, was bei Airbus bis dato im Einsatz war. EFW ging ins finanzielle Risiko und entwickelte auf eigene Kosten die benötigten Produkte. Mit Erfolg! Aber auch bei der A320 werden aufgrund der hohen Nachfrage von Airbus neue Wege beschritten: EFW baut für circa 40 Millionen Euro im ostsächsischen Kodersdorf bis 2018 eine zweite Produktionsstätte auf.

Frachterumbau: Alleinstellungsmerkmal für die EFW

Der Umbau von Passagier- zu Frachtflugzeugen ist das zweite große EFW-Geschäftsfeld. Mit hervorragenden Perspektiven: Die Nachfrage für diese Flugzeuge liegt in den kommenden Jahren bei vielen Hundert Maschinen. EFW ist das einzige Unternehmen, das Airbus-Flugzeuge entsprechend umrüstet. Jüngst wurden die Umrüstarbeiten am A330-300-Prototypen aufgenommen. Ab 2018 will EFW auch die Mittelstreckenmaschinen der A320-Familie ins Programm nehmen. Airbus stellt der EFW exklusiv sämtliche Flugzeugdaten zur Verfügung und sichert damit das Alleinstellungsmerkmal des sächsischen Unternehmens.

Wartung: A380 regelmäßiger Gast in Dresden

Im September 2016 kam die fünfte A380 nach Dresden zur Wartung, dem dritten EFW-Geschäftsfeld. Die Maschine wurde über einen Zeitraum von rund zwei Monaten im sogenannten D-Check bis auf die Grundstruktur freigelegt und komplett überprüft. Rund sieben Millionen Euro hat EFW in den Ausbau der A380-Halle investiert.

EFW ist auf Wachstumskurs. Das Unternehmen will die Mitarbeiterzahl von heute circa 1300 in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Davon profitieren insbesondere Arbeitssuchende aus der Region: Mit Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit organisiert EFW aktuell Umschulungsmaßnahmen zu Strukturmechanikern für zwei Dutzend Arbeitssuchende. Mit an Bord ist der Bildungsträger Trainico. Die Maßnahmen laufen über sechs Monate. Anschließend können die Teilnehmer von EFW eingestellt werden – gute Perspektiven für das Unternehmen und den regionalen Arbeitsmarkt.

Eigentümerstruktur und Geschäftsfelder

Airbus und der Luftfahrtkonzern ST Aerospace aus Singapur sind Eigner der EFW. Leichtbau, Frachterumbau und Wartung sind die wesentlichen Geschäftsfelder des Dresdner Unternehmens.

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